Versandvorgaben

Versand- und Verpackungsvorgaben - Verbotsgüter

Richtig und Sicher verpacken:

  1. Verwenden Sie ausschließlich für den Paketversand zugelassene bzw. empfohlene Kartonagen. Mindestausführung: 2-3 wellig, Qualität BC 2.5 (7 mm). Stabile Kartonagen, Polsterungen, Innenverpackungen und Paketklebeband erhalten Sie derzeit beim Fachhändler. Umzugskartons sind für den internationalen Paketversand ungeeignet, auch wenn die zulässige Gewichtsangabe über dem max. Versandgewicht liegt.

    Wir empfehlen: www.karton.eu | www.ratioform.de | www.rajapack.de

  2. Schützen Sie jedes Inhaltsteil Ihres Paketes durch ein geeignetes Polster, so dass es innerhalb der Verpackung kein Spiel hat.

  3. Im Paket dürfen keine Hohlräume verbleiben. Füllen Sie solche mit geeignetem Füllmaterial auf. Paketdeckel und Paketboden dürfen beim Stapeln nicht eingedrückt werden können.

  4. Empfindliche Packgüter dürfen nicht mit der Außenverpackung oder anderen Inhaltsteilen in Berührung kommen.

  5. Zerbrechliche Inhaltsteile, wie Glas, Keramik, Skulpturen, Elektronik o.ä. erfordern eine besonders sorgfältige Verpackung. Sorgen Sie hier für MINDESTENS 50 mm Abstand zwischen Kartoninnenwand und Ware. (Dieser Abstand muss mit geeignetem Füllmaterial ausgepolstert werden).

  6. Bitte beachten Sie, dass Produkte in „Originalverpackungen“ nicht automatisch versandgeeignet sind. Es ist eine zusätzliche Polsterung zwischen der Originalverpackung und der Versandverpackung erforderlich.

  7. Geeignete Füll- und Polstermaterialien sind z.B. Luftpolsterfolie (auch Bläschenfolie genannt), Rollenwellpappe oder maschinell zusammengeknautschtes Kraftpapier.

  8. Kleidung, Decken, Kissen und Zeitungspapier sind als Polstermaterial in der Regel nicht geeignet.

  9. Beschriften Sie die Sendung gut leserlich mit den vollständigen Absender- und Empfänger-angaben und legen Sie ein Begleitdokument mit denselben Angaben in das Paket.

  10. Bitte verwenden Sie für den Verschluss der Sendung ausschließlich stabiles mindestens 50 mm breites Paketklebeband. Andere Verschlussarten sind nicht zulässig.

  11. Pakete, eingewickelt in Folie, Packpapier, Stoff oder Klebeband, gelten als „nicht bandfähig“, werden mit einem Sperrgutzuschlag berechnet und sind von der Beförderung ausgeschlossen.

  12. Mehrere Pakete mittels Umreifungsbänder und/oder Paketschnur zu einem Packstück zu verbinden ist unzulässig. Solche Pakete sind „nicht bandfähig“, werden mit einem Sperrgut- zuschlag berechnet und sind von der Beförderung ausgeschlossen.

  13. Jede Sendung (Paket) muss so stabil verpackt sein dass es während des Transports zum Empfänger weder beschädigt werden kann noch andere Sendungen beschädigt.

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Paketbeschädigung beim Empfänger:

Im nationalen und internationalen Versand – Was ist zu tun? (gültig für Gewerbe- und Privatkunden)

  1. Prüfen Sie jedes Paket bei Zustellung (vor Abgabe Ihrer Unterschrift) in Anwesenheit des Zustellers auf äußere Beschädigungen.

  2. Sollten Sie äußere Beschädigungen feststellen, so müssen diese vom Zusteller des Zustelldienstes in Ihrer Anwesenheit im Zustellprotokoll schriftlich dokumentiert werden. Eine Kopie dieses Protokolls muss Ihnen, vom Zusteller unterschrieben, ausgehändigt werden. Sollte dies nicht möglich sein, verweigern Sie die Annahme der Sendung (Paket).
    Ihre Sendung wird in diesem Fall an den Absender zurückgesandt und Ihre Ansprüche wegen der Beschädigung sind dadurch gesichert.

    Vorstehend genanntes Prozedere ist auch dann einzuhalten wenn Sie Ihre Sendung bei einem Postamt der Landespost oder einer Abholstelle des Zustelldienstes persönlich abholen.

  3. Sollten Sie eine äußerlich beschädigte Sendung annehmen, ohne die Beschädigung wie unter Punkt 2 beschrieben zu dokumentieren, gehen Ihre Ansprüche wegen der Beschädigung verloren, soweit das Gesetz (Handelsgesetzbuch § 407 ff.) keine andere zwingende Bestimmung enthält.

  4. Informieren Sie uns noch am Tag der Zustellung und Schadenmeldung per E-Mail (info@shiparound.de) und senden uns das Schadenprotokoll sowie eine detaillierte Inhaltsbeschreibung mit Wertnachweis (Rechnungskopie, Quittungen, Kassenbelege, Fotos).

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Paketbeschädigung beim Absender:

Sendung kam zurück zum Absender – Was ist zu tun?

  1. Prüfen Sie jedes Paket bei Zustellung (vor Abgabe Ihrer Unterschrift) in Anwesenheit des Zustellers auf äußere Beschädigungen.

  2. Sollten Sie äußere Beschädigungen feststellen, so müssen diese vom Zusteller des Zustelldienstes in Ihrer Anwesenheit im Zustellprotokoll schriftlich dokumentiert werden. Eine Kopie des Protokolls muss Ihnen, vom Zusteller unterschrieben, ausgehändigt werden. Sollte dies nicht möglich sein, nehmen Sie die Sendung „unter Vorbehalt“ mit dem schriftlichen Vermerk „beschädigt“ entgegen und setzen sich umgehend noch am selben Tag mit SHIPAROUND per E-Mail (info@shiparound.de), telefonisch unter 07571 9279060 in Verbindung. Wir bestimmen die weitere Vorgehensweise.

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Zulässige Maße und Gewichte – Definition „SPERRGUT“:

  1. National: Derzeit sind keine nationalen Services möglich.

  2. International: (Paketschein Online Weltweit, Express International)
    Mindestmaß: L 30 cm, B 30 cm, H 5 cm
    Maximalmaße, Maximalgewichte und Gurtmaße:
    Die maximalen Paketabmessungen, Gurtmaße und Maximalgewichte sind je Empfängerland unterschiedlich und können über die Länderinformation bei den internationalen Tarifen dem Land entsprechend eingesehen werden.
    Gurtmaßberechnung: 1 x längste Seite + 2 x Höhe + 2 x Breite
    Format: quaderförmig mit gleicher Kanten-  und Seitenlänge


  3. Definition „SPERRGUT - NICHT BANDFÄHIGES GUT“ – Beispiele
    Als Sperrgut gelten Pakete, die aufgrund der Überschreitung der maximalen Abmessungen sowie des Gurtmaßes bzw. ihrer äußeren Beschaffenheit:
    • Verpackungsform (z. B. Teppichrollen, Holzkisten, Kanister, Metallkisten, Fässer, Pakete mit überstehenden Teilen, trapezförmige Pakete, Koffer, Tüten und Taschen),
    • Verpackungsmaterial (z. B. Kartons mit Folie umwickelt, in Klebeband eingewickelt)
    • Verpackungsbesonderheiten (wie z.B. Rollen für Drucke und Poster ohne Beförderungshilfe)
    • eine besondere betriebliche Behandlung (z.B. manuelle Bearbeitung, keine Stapelfähigkeit) erfordern.

    SHIPAROUND schließt über SPERRGUT keine Beförderungsverträge. Erlangt SHIPAROUND nach Übergabe der Sendung an den Frachtführer darüber Kenntnis, dass SPERRGUT befördert wurde, ist SHIPAROUND berechtigt zusätzlich zum entstandenen Mehraufwand eine Aufwandspauschale von 20,00 Euro zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer je Packstück zu erheben.

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Verbotsgüter / Gefahrgüter (von der Beförderung ausgeschlossen):

Verbotsgüter / Gefahrgüter sind:

  1. Sendungen deren Inhalt, äußere Gestaltung, Beförderung oder Lagerung gegen ein gesetzliches oder behördliches Verbot verstoßen oder, ohne Abschluss einer entsprechenden speziellen Einzelvereinbarung, besondere Einrichtungen (z.B. für temperaturgeführtes Gut), Sicherheitsvorkehrungen oder Genehmigungen erfordern; dazu gehören auch Sendungen, deren Inhalt gegen Vorschriften zum Schutz geistigen Eigentums verstößt einschließlich gefälschter oder nicht lizenzierter Kopien von Produkten (Markenpiraterie).

  2. Sendungen, durch deren Inhalt oder äußere Beschaffenheit Personen verletzt, infiziert oder Sachschäden verursacht werden können.

  3. Sendungen, die lebende Tiere oder sterbliche Überreste von Menschen enthalten.

  4. Sendungen, deren Beförderung gefahrgutrechtlichen Vorschriften unterliegt.

Als Gefahrgut gelten grundsätzlich Inhalte von Sendungen, die

  • explosive
  • gasförmige
  • entzündbare
  • ansteckungsgefährliche
  • giftige
  • ätzende
  • umweltgefährdende
  • radioaktive

oder andere gefährliche Eigenschaften oder Aggregatzustände im Sinne des Europäischen Übereinkommens über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR; Accord Européen sur le transport des marchandises dangereuses par route) haben.
Der Kunde erklärt ausdrücklich durch den Vertragsabschluss, dass es keine Gefahrgüter - auch nicht in „limited“ oder „excepted quantities“ - gemäß ADR, IATA, RID an SHIPAROUND übergibt.

ACHTUNG

Wussten Sie das schon? Eine Vielzahl gewöhnlicher Waren und Güter kann auf dem Transportweg die Sicherheit von Mensch und Umwelt gefährden. Dazu zählen beispielsweise so alltägliche Produkte wie Spraydosen, Parfüm, Feuerzeuge oder auch Nagellack. Diese harmlos erscheinenden Artikel sind aufgrund ihrer Eigenschaften durch die Behörden für den Transport als Gefahrgut eingestuft.

Viele Produkte und Gegenstände des täglichen Bedarfs gelten im Transportrecht als Gefahrgut bei denen wir es nicht für möglich halten weil wir ihre gefährlichen Eigenschaften häufig falsch einschätzen. Zu diesen Gefahrgütern zählen zum Beispiel:

  • Sprays aller Art wie z.B. Haarspray, Deo Spray etc. (explosiv durch Gase wie Propan und Butan)
  • Parfüm (mit hohem Alkoholanteil, daher entzündlich), Erfrischungstücher
  • Nagellack, Nagellackentferner
  • Streichhölzer
  • Gasfeuerzeuge & Benzinfeuerzeuge
  • Tischtennisbälle (Zelluloid Kunststoff)
  • Li-Ion – Akku (Lithium-Ionen Akku) z.B. in Notebooks, Digitalkameras, Handys und Smartphones
  • Batterien

Produkte können Warnhinweise für Verbraucher tragen. Wenn sie darüber hinaus als gefährliche Güter eingestuft sind, ist der Versand ins Ausland leider untersagt und damit nicht möglich.

SHIPAROUND und ihre Frachtführer beachten die geltenden Vorschriften, um eine sichere und reibungslose Beförderung zu gewährleisten. Daher müssen wir bestimmte Produkte vom internationalen Transport, unabhängig ob Luftrfracht oder Straßentransport, ausschließen. Einige Beispiele dazu finden Sie hier:

  • AIRBAG Airbag-Gasgeneratoren und -Module oder Gurtstraffer, einzeln oder eingebaut
  • Alkoholische Getränke mit mehr als 24 Vol. %, aber weniger als 70 Vol. % in Gefäßen mit einem Volumen größer 5 Liter
  • alkoholische Getränke mit mehr als 70 Vol. %
  • Batterien wie auslaufende/nicht auslaufende Blei-/Alkali-Batterien (üblich in Autos, elektrischen Rollstühlen)
  • außerdem alle beschädigten Batterien
  • Brennbare Flüssigkeiten wie alkoholische Getränke (s. o.), Aceton, Benzol, Butan, Petroleum, lösemittelhaltigeFarben, Verdünner und Entferner
  • Lacke, Glasuren und bestimmte Klebstoffe
  • Brennbare Stoffe darunter Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium, Natriumhydrid, Zinkpulver
  • Elektronische Geräte, die Lithium-Batterien enthalten (wie Mobiltelefone oder Digitalkameras)
  • Entflammbare Kosmetikartikel wie Nagellack, Parfüm, Eau de Toilette und Aftershave
  • Gas- und Benzinfeuerzeuge sowie Feuerzeug-Nachfüllpatronen mit entzündbarem Gas
  • Gase (brennbare, nichtbrennbare, verdichtete und giftige Gase) einschließlich Butan, Ethan, Methan, Propan, Feuerlöscher, Taucher- Pressluftflaschen
  • Gifte – giftige Stoffe wie z. B. Arsen, Beryllium, Zyanid, Fluor oder Rattengift, die bei Einatmung, Einnahme oder Hautkontakt gesundheitliche Schäden oder sogar den Tod verursachen können
  • Infektiöse und/oder biologische Substanzen (UN2814, UN2900, UN3373), die Erreger oder andere Stoffe enthalten, die bei Menschen oder Tieren Krankheiten verursachen können, wie Bakterien, Viren, Parasiten, Prionen
  • Kohlendioxid in fester Form (Trockeneis)
  • Ätzende Stoffe wie Säure, Beize, Färbemittel, Rostentferner, Natronlauge, Quecksilber und Gallium
  • Lithium-Batterien und -Zellen – allein und in oder zusammen mit elektronischen Geräten (wie Mobiltelefone oder Digitalkameras)
  • außerdem alle beschädigten Batterien
  • Munition außer Luftgewehrkugeln
  • Oxidationsmittel oder Peroxide, z. B. Bleich- und Desinfektionsmittel, Haarfärbemittel und andere Färbemittel, die Peroxide enthalten
  • Pestizide giftige Herbizide und Insektizide
  • Spraydosen, die komprimierte Gase enthalten wie z. B. Haarspray und Deodorant
  • Sprengstoffe wie Sprengkapseln, Airbag-Bestandteile, Feuerwerkskörper, Wunderkerzen oder Leuchtgeschosse
  • Streichhölzer
  • Umweltgefährliche Abfälle wie z. B. Maschinenöl oder gebrauchte Batterien

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VERBOTSGÜTER (von der Beförderung ausgeschlossen sind Güter der Valorenklasse I und Valorenklasse II):

VALORENKLASSE I

Wertpapiere, d.h. bank- und geldwerte Papiere, für die ein Identitätsnachweis, z. B . durch Angabe der Gattungen und
Seriennummern, zu führen ist und für die im Schadensfall eine Sperrung oder ein Aufgebots- und Ersatzverfahren durchgeführt
werden kann, zum Beispiel:

  • Aktien, Anleihen, Bezugsrechte, Effekten
  • Flugtickets
  • Frachtbriefe
  • Globalurkunden
  • Grundschuldbriefe
  • Hypothekenbriefe
  • Investmentzertifikate
  • Konossemente
  • Kreditbriefe
  • Kuxe
  • Lebensversicherungspolicen
  • Obligationen
  • Pfandbriefe
  • Schatzanweisungen, Schatzwechsel
  • Schecks (außer Blankoreiseschecks und Schecks, deren Einlösung garantiert ist)
  • Schuldverschreibungen
  • Sparbücher
  • Wechsel
  • Zwischenscheine

Edelmetall- Halbzeuge

  • Vorgefertigte Rohmaterialien, die sich in Form, Abmessungen, Material- und Oberflächenqualität und / oder Toleranzklasse – und dadurch auch hinsichtlich ihres Wertes deutlich von reinen Edelmetallen unterscheiden
  • Z. B. ungebrauchte unfertige Vorprodukte zur Weiterverarbeitung, wie z. B. Draht, Bleche, Bänder, Röhren, Stangen, Legierungen

Alle sonstigen höherwertigen Gegenstände

  • Z. B. Computer, Mobiltelefone, Rabattkarten, Elektronik, Foto, Kleidung etc


VALORENKLASSE II

Wertpapiere, d. h. bank -und geldwerte Papiere, für die im Schadensfall keine Sperrung sowie kein Aufgebots-
und Ersatzverfahren durchgeführt werden kann und die leicht auf Dritte übertragbar sind, zum Beispiel:

  • Gültige Briefmarken (inländische und ausländische)
  • Dividendengutscheine (auch entwertete)
  • Gewinnanteilscheine
  • Eintrittskarten und Fahrkarten (übertragbar)
  • Gutscheine, Kupons (auch entwertete)
  • Schecks, deren Einlösung garantiert ist und
  • Blankoreiseschecks
  • Steuerbanderolen, Zinsscheine (auch entwertete)

Weitere Wertgegenstände

  • Bargeld, d. h. gültiges Papier und Münzgeld (inländisch und ausländisch), Sorten
  • Scheckkarten
  • Kreditkarten
  • Andere Zahlungsmittel
  • Gültige Telefonkarten (inländische und ausländische)
  • Pay-TV-Karten
  • Namensungebundene Tankkarten
  • Edelmetalle (neu oder gebraucht oder defekt),
  • z. B. Gold, Silber, Platin, z. B. als Barren, Goldnuggets,
  • Gold und Silbermünzen oder Draht aus Edelmetall
  • Schmuck (z. B. aus Perlen, Korallen, Bernstein)
  • Verarbeitetes Zahngold
  • Uhren
  • Edelsteine
  • Kunstgegenstände, Gemälde, Antiquitäten, Unikate und sonstige Kostbarkeiten (z. B. Sammelobjekte, die einen
  • Sammlerwert besitzen, wie z. B. Briefmarken, Münzen, Figuren etc.)

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