Lkw on Tour: Pakete verschicken schnell und einfach

Ein Paketdienst – oder lieber drei? Als E-Commerce-Versender richtig entscheiden

Als professioneller E-Commerce-Versender stehen Sie irgendwann vor der Frage: Sollten Sie alle Pakete mit einem einzigen Versanddienstleister verschicken – oder lohnt sich ein sogenanntes Multi-Carrier-Setup, also der parallele Einsatz mehrerer Anbieter? Diese Entscheidung ist komplexer, als sie auf den ersten Blick wirkt: sie beeinflusst nicht nur Kosten und Prozesse, sondern auch Kundenzufriedenheit, Skalierbarbeit, etc.

Wir helfen eine fundierte Entscheidung zu treffen, indem wir im Folgenden alle relevanten Abwägungspunkte betrachten.

Ein oder mehrere Versanddienstleister – abzuwägende Kriterien

1. Kundenerwartungen und Service-Level

Kundenzufriedenheit ein entscheidender Erfolgsfaktor, gerade im stark umkämpften Wettbewerbsumfeld des E-Commerce . Und die beginnt nicht beim Shop – sondern endet mit dem Paket.

  • Zustellpräferenzen: Einige Kunden wollen ihr Paket unbedingt mit DHL empfangen, andere bevorzugen DPD, UPS oder FedEx. Wer Auswahl bietet, punktet.

  • Retourenfreundlichkeit: Der Rückversand ist für viele Kunden ein Kriterium bei der Kaufentscheidung. Unterschiedliche Carrier bieten hier unterschiedliche Usability.

Fazit: Mehrere Dienstleister erhöhen Ihre Chancen, die Zustellerwartungen Ihrer Kunden besser zu erfüllen – vorausgesetzt, Sie steuern es klug.

2. Kosten und Wirtschaftlichkeit

Preisoptimierung ist ein häufiger Grund, warum viele Unternehmen mehrere Paketdienstleister nebeneinander einsetzen. Besonders interessant wird das, wenn Sie alle Paketdienste aus nur einer Hand, mit einem Ansprechpartner und mit automatischer, regelbasierter Tarifoptimierung bekommen können, wie es Shiparound anbietet.

  • Versandtarife: Je nach Dienstleister, Gewicht und Destination variieren die Preise erheblich. Die Gesamtkosten für den Versand können daher optimiert werden, wenn für jedes individuelle Paket entschieden wird, welchen Paketdienst Sie nutzen. Bei Shiparound als Multi-Carrier-Anbieter kann das regelbasiert oder manuell für jedes einzelne Paket entschieden werden - selbst wenn Sie nur mal ein einzelnes Paket mit einem Paketdienst verschicken möchten, den Sie zuvor nie genutzt hatten).
    Tipp: lassen Sie Shiparound unverbindlich Ihr aktuelles Paketvolumen unverbindlich analysieren. Gerade bei hohem Auslandsanteil kann oft eine deutliche Kostenersparnis realisiert werden.

  • Bündelrabatte: Erst einmal erscheint es von Vorteil, alles bei einem Carrier zu bündeln, um so bessere Konditionen zu bekommen. Aber einerseits können Sie durch das Teilen strategisch eventuell mehr Einsparungen realisieren, als durch die Bündel-Konditionen. Zum anderen profitieren Sie beim Multi-Carrier-Anbieter Shiparound bereits ab dem ersten Paket von Großkunden-Tarifen bei allen Paketdiensten (da Shiparound durch Bündelung aller seiner Kunden bei den Paketdiensten für Top-Konditionen aushandelt und an seine Kunden weitergibt).

  • Versteckte Kosten: Zuschläge für Inseln, Sperrgut, zweite Zustellversuche oder Nicht-Zustellbarkeit treiben die effektiven Kosten hoch. Wichtig zu wissen: im Tarifrechner von Shiparound wird immer ein endgültiger Endpreis angezeigt.

  • Abrechnungsaufwand: Bei Direktverträgen mit mehreren Carrier bedeutet das mehr Rechnungen, mehr Prüfung, mehr Aufwand im Controlling. Einfacher ist das beim Multi-Carrier-Anbieter Shiparound: eine Rechnung, ein Ansprechpartner.

Fazit: Wirtschaftlichkeit hängt von Ihrer Struktur ab. Mehrere Carrier (und insbesondere gebündelt aus einer Hand, wie es Shiparound anbietet) lohnen sich oft – gerade wenn Sie gezielt optimieren und nicht nur verteilen.

3. Prozesseffizienz im Versand und Lager

Mehr Carrier bedeuten mehr Komplexität – aber auch mehr Flexibilität, wenn sie gut gesteuert wird.

  • Technische Integration: Versandsoftware, Schnittstellen, Labeldruck – bei Direktverträge mit mehreren Paketdiensten muss das das einzeln und sauber integriert sein. Der Multi-Carrier-Anbieter Shiparound macht es Ihnen hier aber einfach: nur eine Software und eine einzige Schnittstelle für alle genutzten Paketdienste.

  • Handling im Lager: Je nach Carrier variieren Abläufe, Abholzeiten oder Abgabepunkte und evtl. Anforderungen an die Vorsortierung. Das benötigt evtl. etwas Organisationsaufwand, kann aber geschickt benutzt zum Vorteil eingesetzt werden.

  • Automatisierungsmöglichkeiten: Gute Systeme ermöglichen die Carrier-Auswahl nach Kriterien wie Land und PLZ, Gewicht oder Lieferzeit. Bei Shiparound werden integrieren wir Ihre Vorgaben individuell.

Fazit: Ein System mit einheitlicher Schnittstelle, wie bei Shiparound, reduziert den Aufwand erheblich und schafft die Grundlage für Effizienz trotz Vielfalt. Wenn Sie hingegen mit mehreren Direktverträgen arbeiten, ist es entscheidend, sich digitale Prozesse aufzubauen, sich klare Regeln zu geben – und ein Versandteam zu schulen, das mit der zusätzlichen Komplexität professionell umgehen kann.

4. Resilienz und Risikoabsicherung

Ein Dienstleister fällt aus – und dann?

  • Streiks oder IT-Ausfälle können jeden treffen. Wer dann keine Alternative hat, liefert nicht aus.

  • Saisonale Peaks wie das Weihnachtsgeschäft bringen einzelne Carrier an Kapazitätsgrenzen.

  • Unvorhergesehenes: Naturereignisse, politische Ereignisse oder interne Krisen beim Carrier.

Fazit: Ein zweiter oder dritter Dienstleister ist kein Luxus, sondern unternehmerische Resilienz. Und beim Multi-Carrier-Anbieter Shiparound schalten Sie innerhalb von Sekunden um auf einen anderen alternativen Paketdienst (selbt, wenn Sie diesen vorher noch nie genutzt hatten).

5. Internationalisierung und Zielmärkte

Nicht jeder Versanddienstleister ist überall gleich stark.

  • Regionale Stärken: UPS ist stark in den USA, GLS punktet in Europa, PostNL eignet sich gut für Benelux.

  • Zoll- und Exportservices: Einige Carrier bieten spezialisierte Unterstützung für Drittlandversand.

  • Tracking und Kundenservice im Zielland: Nicht alle Dienstleister bieten gleich guten Support im Ausland.

Fazit: Für internationalen Versand führt oft kein Weg an einem Multi-Carrier-Setup vorbei.

6. Skalierbarkeit und Zukunftsperspektive

  • Wachstumspotenzial: Wenn Sie heute skalieren, brauchen Sie morgen mehr Flexibilität.

  • IT-Setup: Systeme sollten so gebaut sein, dass ein neuer Carrier leicht angebunden werden kann.

  • Strategische Weitsicht: Neue Länder, neue Produkte, neue Anforderungen – all das lässt sich mit einem modularen Setup besser bedienen.

Fazit: Ein durchdachtes Multi-Carrier-System ist kein Muss – aber oft ein Wettbewerbsvorteil mit Zukunft. Gerade mit vielen Carriern aus einer Hand wie Shiparound.

Fazit: One Size fits niemand

Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage, wie viele Versanddienstleister ein Unternehmen braucht. Die richtige Lösung hängt ab von den Kundenerwartungen, Ihrem Geschäftsmodell, Ihrer IT-Infrastruktur und Ihren Wachstumszielen.

Aber eines ist sicher: Wer sich mit dem Thema strategisch auseinandersetzt, verschafft sich nicht nur Kostenvorteile – sondern auch Resilienz, Kundennähe und Zukunftssicherheit. Wir bei Shiparound arbeiten täglich daran, Ihnen diese Vorteile möglichst einfach, auch bei kleineren Paketvolumina und mit nur einem Ansprechpartner für alle Paketdienste zu realisieren

Self-Check: Welches Versandmodell passt zu Ihrem Unternehmen?

Beantworten Sie die folgenden Fragen und zählen Sie Ihre Punkte. Am Ende erhalten Sie eine erste Einschätzung, welches Setup zu Ihnen passt:

1. Wie hoch ist Ihr durchschnittliches Paketvolumen pro Monat?

  • Unter 50 Sendungen → 0 Punkte

  • 50-500 Sendungen → 1 Punkt

  • 500–2.000 Sendungen → 2 Punkt

  • Über 2.000 Sendungen → 3 Punkte

2. Versenden Sie international (außerhalb Deutschlands)?

  • Nein → 1 Punkte

  • Ja, innerhalb Europas → 2 Punkt

  • Ja, weltweit → 3 Punkte

Haben sie einen größeren Anteil an internationalen Sendungen? Dann addieren Sie nochmals 1-2 Punkte, insbesondere bei regelmäßigem außer-europäischem Versand.

3. Wie wichtig ist es für Ihre Kunden, den Zusteller selbst zu wählen (z. B. DHL, DPD, UPS)?

  • Unwichtig → 0 Punkte

  • Wünschenswert → 1 Punkt

  • Sehr wichtig → 2 Punkte

4. Benutzen Sie ein weit verbreitetes Software-System (z.B. Amazon-Verkauf, Shopify, Shopware, eBay, ...)?

  • nein → 0 Punkte

  • ja → 1 Punkt

5. Haben Sie bereits eine Versand-IT (z. B. ERP, Shopsystem) mit Anbindung an Versanddienstleister?

  • Nein → 0 Punkte

  • Teilweise → 1 Punkt

  • Ja, voll integriert → 2 Punkte

6. Wie stark sind Ihre Versandprozesse automatisiert?

  • Vieles ist manuell → 0 Punkte

  • Teils automatisiert → 1 Punkt

  • Weitgehend automatisiert → 2 Punkte

7. Wie hoch schätzen Sie das Risiko ein, wenn ein Carrier kurzfristig ausfällt, unzuverlässige Phasen hat oder spontan Preise ändert?

  • Gering → 0 Punkte

  • Mittel → 1 Punkt

  • Hoch → 2 Punkte

Auswertung:

  • 0–3 Punkte: Ein Carrier genügt. Ihre Struktur ist aktuell so schlank, dass Sie mit einem starken Partner gut aufgestellt sind.

  • 4–10 Punkte: Multi-Carrier über einen Anbieter wie Shiparound sinnvoll. Sie profitieren von Flexibilität und Professionalität ohne zusätzlichen Aufwand.

  • 11–15 Punkte: Multi-Carrier mit eigenen Verträgen möglich – aber anspruchsvoll. Wenn Sie die nötigen IT-Ressourcen und Prozesse haben, kann sich ein individuelles Setup lohnen. Einfacher und oft kostengünstiger: ein starker Multi-Carrier-Partner.

→ Oder vereinbaren Sie direkt eine kostenlose Beratung zur individuellen Versandstrategie.