Typisches Foto für das Paket-Empfangsland Kanarische Inseln

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Zum Empfangsgebiet von Paketen auf die Kanaren zählen die folgenden Länder: Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro. Es handelt sich dabei um 13 Inseln im Zentralatlantik östlich von Afrika. Politisch sind sie eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens.

Versand auf die Kanaren

Pakete auf die Kanaren sind je nach Versandart zwischen 2 Tagen (Expressversand und Empfänger in zentraler Lage), 5-6 Tagen (Standardversand) oder bis zu 10 Tagen (Standardversand in abgelegenere Gebiete) unterwegs. Beachten Sie aber gerade in der Hochsaison vor Weihnachten verlängerte Laufzeiten und schicken Sie Pakete deutlich früher ab.

Die Pakete werden je nach gewähltem Versanddienstleister entweder von der spanischen Post Correos oder von eigenen Zustellern des Logistikers (z.B. UPS-Mitarbeitern) zugestellt. Bei der Zustellung müssen dann vom Empfänger auch eventuelle Gebühren (siehe unten Abschnitt zu Zoll und Steuern) direkt bezahlt werden.

Wird der Empfänger bei der Zustellung nicht angetroffen, erhält er eine entsprechende Mitteilung und kann das Paket in einer Abholstelle abholen. Er erhält dazu eine so genannte Aviso Illegada mit NIE-Nummer und hat ca. 15 Tage Zeit zur Abholung.

Eine Sendungsverfolgung der Pakete ist grundsätzlich auf den Kanaren möglich, gerade in größeren Städten und vielen Feriengebieten. Allerdings weißen die Paketlogistiker darauf hin, dass Pakettracking nicht auf allen Inseln und allen Regionen durchgängig vorhanden ist.

Adressen für Paketsendungen auf die Kanaren

Bei den Adressangaben müssen Sie auf den Kanaren beachten, dass oft keine Namen außen an den Wohneinheiten angebracht sind. Daher müssen nicht nur die Hausnummer, sondern auch Stockwert und Appartementnummer mit angegeben werden. Man gibt also "Straße - Hausnummer - Etage - Appartement" an. Außerdem wird "izqu" (oder einfach "i" für links sowie "dcha" für rechts verwendet, um die Lage innerhalb eines Stockwerks zu kennzeichnen.

Lucía Martinez
Calle Porlier 34, 4° i
380001 Santa Cruz de Tenerife
CANARY ISLANDS (SPAIN)

In diesem Fall würde Frau Martinez in der Straße Calle Porlier in Hausnummer 34, im 4. Stock linke Wohnung in der Stadt Santra Cruz de Tenerife (Postleitzahl 38001) anzutreffen sein. Auch "c / Porlier" (mit "c" als Abkürzung für "Calle", was einfach "Straße" heißt) is nicht unüblich.

Immer wieder gibt es aber auch Häuser ohne Hausnummern oder gar ohne Straßennamen. Hier wird dann oft der Name einer Siedlung und "s/n" für "ohne Nummer" angegeben.

In jedem Fall sollte für eine zuverlässige und schnelle Paketzustellung der Empfänger und seine Adresse so genau und detailreich wie möglich angegeben werden. Nur so ist eine zuverlässige Zustellung ohne Zeitverzögerung möglich.

Übrigens: Postleitzahlen, die mit 38 anfangen, gehören zu den westlichen Inseln (Provinz Santa Cruz de Tenerife), solche die mit 35 anfangen zu den östlichen Inseln und der Provinz und dem Verwaltungssitz Las Palmas.

Zoll und Steuern beim Kanaren-Paketversand

Als Teil von Spanien gehören die Kanaren Teil zum Zollgebiets der Europäischen Union. Es existieren für den Paketversand dorthin keinerlei Zollbeschränkungen, keine Zollkontrollen und keine Zollgebühren.

Allerdings sind die Kanaren ein sogenannten EU-Ausnahmegebiet bezüglich Umsatzsteuern und sie unterliegen damit nicht den Umsatzsteuerregelungen von Spanien. Die Folge: es fallen beim Versand auf diese Inseln Einfuhrumsatzsteuern an. Diese werden üblicherweise auch von den Zollbehörden ermittelt (deshalb wird diese Steuer oft mit Zollgebühren verwechselt) und sie sind vom Empfänger des Pakets direkt beim Zusteller der Post (bzw. bei Abholung) zu bezahlen.

Diese Umsatzsteuern liegen je nach Ware zwischen 3% und 13,5%. Dazu kommt eine Bearbeitungsgebühr. Es ist daher sinnvoll, möglichst keine Teillieferungen oder mehrere Paket zu machen, da dann im Vergleich zu einem einzigen Paket mehrfache Bearbeitungsgebühren anfallen.

Der Empfänger füllt übrigens in einem System namens Vexcan bei der kanarischen Zollbehörte ein so genanntes DUA (Documeto Ùnico Administratevo) aus, um alle Formalia für den Paketmempfang zu erfüllen. Früher war dies ab einem Wert von € 22,- notwendig. Das wurde 2016 erhöht und jetzt entfällt bis zu einem Warenwert von € 150,- diese Anmeldung.

Beim privaten Versand von Geschenken mit einem Wert unter € 43,- werden diese von Zoll meist ohne Gebühren durchgelassen. Allerdings müssen Sie dazu einerseits außen auf dem Paket mit "regalo" (auf Deutsch: Geschenk) gekennzeichnet sein, andererseits sollte die Zollinhaltserklärung sauber ausgefüllt beiliegen (2-fache Ausfertigung).

Bei Umzugsgütern oder Sachen für den Urlaub sollte "usados" (auf Deutsch: Gebrauchtes) angegeben werden. Diese müssen aber alle älter als ein Jahr sein und man sollte das Alter mit Kaufverträgen bzw. Mietverträgen nachweisen. Dann sind solche Umzugsgüter auch von der Einfuhrsteuer befreit.